Kategorie-Archiv: Das soziale Gehirn

Geschlechtsunterschiede

Gibt es außer den primären Geschlechtsmerkmalen und den Hormonen noch andere wesentliche Geschlechtsunterschiede? Warum sollte man in der Neurowissenschaft überhaupt über das Geschlecht sprechen?

Das genetische Geschlecht

Die genetische Zweigeschlechtlichkeit hat sich offenbar im Hinblick auf die Sicherung von Nachkommenschaft mit wenigen Ausnahmen bei höheren Lebewesen in der Evolution durchgesetzt. Das vorrangige Merkmal der Zweigeschlechtlichkeit ist das Vorhandensein von einem XX- oder einem XY-Chromosomenpaar. Weiterlesen

Empathie

Wodurch können wir andere Menschen verstehen, mit ihnen fühlen und sie hilfreich unterstützen?

Das Verständnis für andere Menschen (Empathie, Mitgefühl) beruht auf mehreren Mechanismen. Einer davon ist die Fähigkeit, die Sichtweise (Perspektive) anderer Personen zu übernehmen (kognitive Empathie, Theory of Mind). Siehe dazu das Kapitel zur „Perspektivenübernahme“. Eine andere, biologisch ältere Funktion ermöglicht eine Gefühls-Spiegelung (Mitgefühl im engeren Sinn, emotionale Empathie). Im sozialen Miteinander hilft Empathie nicht nur den jeweils anderen Menschen, sondern im Gegenzug auch jedem Einzelnen. Insofern unterstützt Empathie Kooperation und dient somit nicht zuletzt auch der Erreichung eigener Ziele. Weiterlesen