Kategorie-Archiv: Lernen & Gedächtnis

Lernen: Grundbegriffe

Lernen ist nicht gleich Lernen. Welche Arten des Lernens sollten Sie kennen?

Imitation und das Lernen am Modell
Eine sehr ursprüngliche Art des Lernens erfolgt auf Grund von Nachahmung. Dabei ist Nachahmung in der Evolution eine sehr späte Errungenschaft, aber Menschen können wahrgenommene Bewegungen schon in sehr frühem Alter nachmachen. Infolge dessen kann auch gelernt werden durch „learning by doing“. Dabei können durchaus verschiedene Lernformen eine Rolle spielen. Weiterlesen

Drogen

Was ist eine Droge und macht jede Droge süchtig?

Ursprünglich verstand man unter Drogen Pflanzenbestandteile, die man als Heilmittel verwendete. Heute meint man mit Drogen meist Rausch-, Aufputsch- oder Beruhigungsmittel. Jedenfalls handelt es sich um Stoffe, die direkt im Gehirn wirken. Dass man manchmal auch Gaming als Droge bezeichnet, weist darauf hin, dass man im allgemeinen Sprachgebrauch bei Drogen weniger die pharmakologische Wirkung, sondern das Suchtpotential als entscheidendes Kennzeichen ansieht. Man kann auch sagen, die Suchtgefahr macht eine Substanz zu einer Droge. Weiterlesen

Lernen: Neuropsychologie

Was passiert beim Lernen im Gehirn? Gibt es Erkenntnisse aus der Hirnforschung, wie man besser lernen kann?

Lernen bedeutet, dass sich das Verhalten auf Grund von Umweltbedingungen auf Dauer verändert. Man spricht davon, dass ein Gedächtnis zum Wiedererkennen oder Erinnern entsteht oder sich eine Gewohnheit im Verhalten ausbildet. Momentane Anpassungen, weil man sich zum Beispiel gerade anstrengt, oder Verhaltensänderungen auf Grund von Reifung oder Wachstum, wie bei der Veränderung der Stimme in der Pubertät, werden nicht als Lernen verstanden.

Lernförderliche Umweltbedingungen werden so beschrieben, dass der Impuls, etwas Bestimmtes zu tun, in regelhafter Weise von einem Reiz begleitet wird („Kontingenz“). Dieser Reiz oder auch nur die Erwartung dieses Reizes begünstigt in der Folge den entsprechenden Tätigkeitsimpuls. Weiterlesen

Gedächtnis

Wie funktioniert das Gedächtnis im Gehirn? Wie zuverlässig ist sind die Erinnerungen und unter welchen Bedingungen erinnert sich das Gehirn besonders gut?

Unter Gedächtnis versteht man die Speicherfähigkeit des Gehirns, die sich in der Fähigkeit äußert, früher Aufgenommenes oder Gelerntes abzurufen. Da das Gedächtnis erst über die Erinnerungsleistung sichtbar wird, muss man zumindest zwischen Wiedererkennen und Reproduzieren unterscheiden, wobei die Leistungen beim Wiedererkennen fast immer besser sind als beim Reproduzieren. Aus neurokognitiver Sicht erfolgt die Speicherung in verschiedenen Teilen der Nervennetzwerke. Dabei kennt man sehr verschiedene Formen von Informationsspeicherung. Weiterlesen